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Der BDG hat seine Mitglieder sowie in- und ausländische Gäste vom 13.-15.September 2017 zum dritten Mal zu den Meggener Rohstofftagen im Galileo Park in Lennestadt-Meggen eingeladen. Dem folgten an den drei Veranstaltungstagen rund 150 Geologen aus Deutschland, England, Bulgarien, der Schweiz und den Vereinigten Staaten. Die meisten der Teilnehmer waren Eurogeologen, d.h. europaweit zertifizierte Geologen, die berechtigt sind, weltweit gegenüber Behörden, Banken und Börsen Berichte und Gutachten zu verfassen und verantwortlich zu unterschreiben. Für diese Teilnehmer wurde am ersten Tag ein Fortbildungsseminar angeboten, um die vorgeschriebene fachliche Weiterbildung sicherzustellen.

Bild von Karsten Schäfer

 

An den folgenden Konferenztagen präsentierten die Vortragenden nach den Grußworten des Bürgermeisters der Stadt Lennestadt, Stefan Hundt, und der Bezirksregierung Arnsberg, vertreten durch den Leiter der Abt. 6 Bergbau und Energie in NRW (ehemaliges Landesoberbergamt), Friedhelm Wagner, zunächst Themen zur Rohstoffklassifikation und Zertifizierung der Geologen als „Competent Persons“, dies sowohl von Seiten der Vereinten Nationen (UNECE) als auch der Europäischen Vorratsklassifikation Standards (PERC) und der Praxis kleinerer Bergbaufirmen in den USA, sowie zur internationalen Exploration auf mineralische Rohstoffe wie z. B. Salz, Braunkohle und Lithium in Sachsen, Äthiopien, Australien und im rheinischen Braunkohlenrevier.

Der zweite Konferenztag stand ganz im Zeichen des Nachbergbaus. Nach einem einleitenden Vortrag der Bezirksregierung  zu diesem Thema, das insbesondere auch mit der Einstellung des Kohlebergbaus im Ruhrgebiet und den sich daraus ergebenden Folgen aber auch mit den Resten des Metallerzbergbaus zu tun hatte. Weitere Vorträge zur Sanierung von Erzbergwerken, dem Naturschutz auf Bergbauflächen, der Grubenwasserreinigung, dem Risikomanagement im Altbergbau, neuartiger Bohrtechniken im Bereich der Halden und den Probleme im Salzkavernenbau folgten. Regionale Schwerpunkte der Vorträge waren sowohl in den USA als auch in Deutschland gesetzt.

Basierend aus den Erfahrungen der  Vorjahre hatte sich wieder eine Diskussionsrunde der Rohstoffgeologen gebildet zu den Themenkreisen der Bewertung von Rohstoffprojekten und der Zertifizierung der Geologen.

Bewährt hat sich auch in diesem Jahr der Galileo-Park in den Sauerland-Pyramiden als Konferenzort in direkter Nachbarschaft des Sicilia-Schachtes, des stillgelegten Zink-Blei-Pyrit-Schwerspat Bergwerkes Sachtleben  in Lennestadt-Meggen. Maßgeblich unterstützt wurden die Meggener Rohstofftage von den Lennestädter Firmen TRACTO-Technik GmbH und der Sachtleben Bergbau Verwaltungs-GmbH, die die Organisation, das Catering und die schon legendäre Grillparty am Schacht sicherstellten.

Auf Grund des großen Zuspruches der Beteiligten wurden die vierten Meggener Rohstofftage am gleichen Ort für den 12. – 14. September 2018 bereits festgelegt. Darüber hinaus haben Sponsoren und Veranstalter ihre Zustimmung für weitere Veranstaltungen über das Jahr 2018 hinaus gegeben.

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